Wer sich Geld leihen möchte, hat mehr als nur eine Möglichkeit, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Hierbei stellt sich aber die Frage, welche der relevanten Optionen die beste ist, um sich Geld zu leihen. Grundsätzlich muss hierbei in Betracht gezogen werden, dass sich der Kreditnehmer Geld von privaten Kreditgebern leihen kann, diese Lösung wird auch als Kredit von privat bezeichnet, oder aber der darlehenssuchende Verbraucher nutzt das umfangreiche Angebot der Banken und entscheidet sich für einen Privatkredit. Allerdings müssen in jedem Fall bestimmte Grundsätze befolgt werden, damit der Kreditnehmer durch die Aufnahme eines Ratenkredits keine Nachteile in Kauf nehmen muss. Der nun folgende Beitrag informiert Sie als Leser über alle wichtigen Faktoren, die in diesem Kontext von Bedeutung sind.

Wer sich Geld leiht, muss dafür bezahlen

Wenn sich ein Kreditnehmer Geld bei Banken oder anderen Privatpersonen leihen möchte, sollte ihm klar sein, dass für das ausgeliehene Fremdkapital Gebühren fällig werden. Schließlich möchte der Kreditgeber einen wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen, wenn er sein Geld verleiht. Die Kosten hierfür werden als Zinsen bezeichnet und in Prozenten berechnet. Je höher der Zinssatz, desto teurer wird das Leihen für den Darlehensnehmer. Dementsprechend sollte der Schuldner darauf achten, das Geld zu möglichst geringen Zinsen zu leihen, sei es von privat oder von einem gewerblichen Kreditgeber, wie einer Bank oder Sparkassen. Somit bleibt dem Darlehensnehmer im Vorfeld nichts anderes übrig, als die Konditionen verschiedener Gläubiger miteinander zu vergleichen, um so zu ermitteln, wo er sich den jeweils benötigten Geldbetrag zu den niedrigsten Zinsen ausleihen kann, die Nutzung eines Kreditvergleiches kann hierbei wertvolle Unterstützung leisten.

Wo man sich am besten Geld leihen kann

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Geld leihen in vertrauter Runde.

Jeder, der sich Geld leihen möchte, egal ob von privat oder bei einer Bank, möchte das selbstverständlich bei einem seriösen Gläubiger tun. Deshalb stellen sich viele zu Recht die Frage, wie sie den für ihr persönliches Finanzierungsvorhaben besten Kreditgeber ausfindig machen können. Hierbei muss allerdings differenziert werden, je nachdem, ob es sich um eine Privatperson handelt, von der Geld geliehen wird, oder ob der Kreditnehmer eine Darlehnsfinanzierung bei einer Bank in Anspruch nimmt. Organisationen, wie die Stiftung Finanztest, überprüfen in regelmäßigen Abständen die Geschäftspraktiken von Geldhäusern bei der Vergabe von Konsumentendarlehen, die umgangssprachlich auch als Privatkredite bezeichnet werden.

Durch das genaue Lesen eines solchen Testberichtes ist es praktisch für jedermann möglich, den jeweils für seine Kriterien besten Gläubiger ausfindig zu machen. Anders verhält es sich aber, wenn es sich um Geldleihen von privat dreht. Privatpersonen, die Kredite vergeben, werden selbstverständlich nicht von unabhängigen Organisationen bzw. Institutionen überwacht oder geprüft. Wenn Sie sich deshalb Geld von privat leihen möchten, sollten Sie unbedingt den Grundsatz beachten, hierfür niemals Vorkosten, welcher Art auch immer, zu bezahlen und einen schriftlichen Kreditvertrag abzuschließen.

Kann sich jeder von der Bank oder von privat Geld leihen?

Wer sich Geld leihen möchten, egal ob von privat oder von der Bank, muss das geliehene Geld zzgl. Zinsen an den Kreditgeber zurückbezahlen. Wer hierzu nicht in der Lage ist, wird wohl auch Probleme damit haben, einen Gläubiger zu finden, der Geld verleiht, obwohl er damit rechnen muss, dass der Schuldner dieses Kapital nicht zurückbezahlen kann. In diesem Kontext fällt häufig das Wort Bonität. Der Begriff Bonität bedeutet so viel wie Kreditwürdigkeit und beschreibt die Eigenschaft, ob ein Kreditnehmer quasi würdig ist, ein Darlehen zu erhalten. Wobei der Begriff Würdigkeit hierbei für die Bereitschaft und Fähigkeit des Schuldners steht, geliehenes Geld vertragsgemäß an den Verleiher zurückzuführen.

Wer sich Geld von einer Bank leihen möchte, wird die Feststellung machen, dass das Geldhaus im Zuge der Bonitätsprüfung nicht nur einen Einkommensnachweis verlangt, sondern auch eine Auskunft über den möglichen Kreditnehmer bei verschiedenen Wirtschaftsauskunfteien anfordert. Die bekannteste unter diese Auskunfteien ist hierbei die Schufa. Wenn das Ergebnis der Überprüfung positiv ausfällt, wird es für den Kunden möglich, das gewünschte Geld zu erhalten, ergibt die Bonitätsprüfung hingegen ein negatives Bild, wird die Bank nicht bereit sein, Geld an den jeweiligen Antragsteller zu verleihen, da ihr das Ausfallsrisiko zu hoch ist. Selbstverständlich verschaffen sich auch private Geldgeber einen Überblick über die Bonität eines potenziellen Geldempfängers, diese Überprüfung ist aber häufig flexibler und individueller als die Bonitätsprüfung, die Banken und Sparkassen vornehmen.

Geld leihen ohne Schufa von privat

Wer ein ausreichend hohes Einkommen besitzt, um den benötigten Geldbetrag vertragsgemäß zu tilgen, aber eine negative Schufa-Auskunft aufweist, wird von Banken in der Regel keinen Kredit erhalten. Deshalb stellt sich die Frage, ob man Geld ohne Schufa z. B. von privat leihen kann. Diese Frage kann bejaht werden. Ein privater Kreditgeber ist nämlich nicht an das Ergebnis der Schufa-Auskunft gebunden und kann frei endscheiden, ob er einer Person Geld leihen möchte, die keine optimale Schufa-Einstufung besitzt. In diesem Kontext spricht man häufig davon, sich Geld von privat ohne bzw. trotz Schufa zu leihen. Neben den bereits geschilderten Optionen, einen Kredit ohne Schufa zu erhalten, ist es auch möglich, die Dienste einer Kreditvermittlung zu nutzen, um einen schufafreien Darlehensvertrag zu erhalten.